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Das M gedenkt Dine23

Juni 11th, 2010

V

Lächeln und Victory-Zeichen gehören Benutzer DINE23. DINE23 hat sich seinerzeit viel in unserem Forum eingeloggt.

DINE23 hat sich auch viel in unser Leben eingeloggt.

DINE23 hat sich nun ausgeloggt.

DINE23 hat sich am 28. März das Leben genommen.

Ich hoffe das sie da, wo sie nun ist, findet wonach sie immer gesucht hat, was sie hier nicht fand.
Und ich denke da an ein paar Zeilen von Regina Spektor, wenn auch leicht abgewandelt:

You’re getting sadder, getting sadder, getting sadder, getting sadder
And you don’t understand, and I don’t understand
Will you feel better, better, better
Will you feel anything at all?

Das M glaubt das ‘Deep Throat’ zur Allgemeinbildung gehört

Mai 9th, 2010

Failbesetzung!

Das M ist verchromt

Mai 7th, 2010

Nachdem ich in der aktuellen c’t gelesen habe das Google mittlerweile im hauseigenen Browser Chrome auf die eindeutige Identifizierung seiner Nutzer absieht, habe ich Chrome nochmal einen zweiten Blick gegönnt. Und der hat schnell begeistert. So sehr das nach kurzer Testphase von 2 Wochen mittlerweile Chrome nicht nur zum Standardbrowser erkoren, sondern auch der langjährige Internet-Begleiter Firefox deinstalliert worden ist.

Was nicht zwingend heissen muss das Chrome nun der Weisheit letzter Schluss ist. Nein, Chrome sieht (unter Windows) zwar bedeutend chiccer aus, weil er sich schon früh von alter Browser-Optik verabschiedet hat, bringt aber auch ein paar Wehrmutstropfen mit sich, die es bei anderen, etablierteren Browsern schlichtweg nicht gibt. So gibt es zum Beispiel unter Chrome ebenfalls die Adblock-Erweiterung, diese ist aber längst nicht auf dem Entwicklungsstand wie man es von Firefox kennt. Oder unter Chrome funktioniert die Weitergabe von exotischen Links (ed2k: oder ajfsp:) nur mit Drag&Drop in die entsprechende Anwendung oder schlicht gar nicht. Workarounds dazu sind nicht vorhanden, hier ist man auf die Gnade der Programmierer angewiesen diese Funktionen alsbald nachzurüsten.

BTW, wer es nicht wusste: Chrome ist in seiner Entwicklung kein Google-Only-Baby sondern basiert auf Chromium welches ein waschechtes Opensource-Projekt ist. Hier sind also allzu-ausufernde Paranoia vor der “Datenkrake” Google allenfalls nur abgemindert auszuleben.

Was am Ende bleibt und überwiegt ist ein sehr guter Eindruck. Chrome kommt, wie erwähnt, sehr chic, modern und aufgeräumt daher. Etwas wo man zum Beispiel beim Firefox noch bis zur Version 4.0 warten muss. Chrome ist auch jetzt schon Multiprozess(or)fähig was sicherlich auch bedingt der Geschwindigkeit aber vor allem der Stabilität (stürzt eine Website/Tab ab, stürzt nicht gleich der ganze Browser ab) zu Gute kommt. Vorbildlich auch die Einbindung von Flash, dessen, im Umgang mit Webcontent, nicht unwichtigen Sicherheitseinstellungen direkt aus dem Browser aufgerufen werden können.

Ausschlaggebend für meine zweiten Blick war aber die Performance als Software ansich. Gerade auf meinem Netbook wurde Firefox inklusive Erweiterung doch etwas träge und schwerfällig. Immernoch kein Vergleich zur doch verblichenen, fetten Matrone IE, aber unter eher schwachbrüstiger Hardware merklich. Da gibt sich Chrome einfach etwas sportlicher.

Grundsätzlich versteht sich Chrome selbst als optimales Fenster zu Googles zahlreichen, hauseigenen Webdiensten und ist so auch Grundlage zu Googles eher vorsichtigen Versuch im Betriebssystemmarkt (zumindest für mobile, Internetgeräte wie Netbook oder Smartphones) Fuss zu fassen. Das man den “Rest” zu einem vollwärtigen Browser noch drumherum gebastelt hat ist nur zu begrüssen und macht sowohl in der aktuellen Version 4.1 oder der sich im Betastadium befindlichen Version 5 einen sehr vollständigen Eindruck. Ganz im Gegensatz z.B. zum IE dessen Eindruck anfangs mit zu heisser Nadel gestrickt worden zu sein, dann das Rad des Web aus der Perspektive des Browsers neu erfinden zu wollen und heute einfach zu behäbig und vor allem, der nach wie vor undurchsichtigen Update-Politik seitens des Entwicklers geschuldeten Image der Unsicherheit, zu einem absoluten No-Go macht.

Chrome ist also ganz sicher kein Nischenprodukt eines Suchmaschinen-Entwicklers, sondern ein ernst zu nehmender Kandidat für den heiß-umkämpften Browsermarkt. Und wie ich meine, wirklich einen Blick wert.

Und nicht zuletzt nervt, wieder mal, der IE sogar in TV-Spots mit Image-Korrekturen seines Herstellers. Will man uns doch weiss machen, das der IE (in 8 oder 10 Sekunden) der sicherste Browser überhaupt ist. Und das so dermassen dämlich das es einen jeden Nerd sich die, mittlerweile ergrauten, Haare raufen lässt. Auch hier kommt Google irgendwie freshstyler (Trademark erloschen?) daher. Hip und Originell macht man auf die Performance der aktuellen Betra aufmerksam. Augenwischerei, ich weiss. Aber wie sagte mal ein guter Freund von mir mal über die damals noch “Verano Feldbusch” lautende Dame? Sinnlos, aber hübsch anzuschauen:

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Das verchromte M

PS: Nein, ich habe Safari und Opera nicht vergessen, nur rede ich über nichts, was ich nicht kenne.

Das M mag Maude – Das M mag Harold

Mai 6th, 2010

Ein perfektes Drehbuch über eine unmögliche Liebe … eine Inszenierung in leisen wie lauten, in grellen wie grauen Bildern … ein, in seiner Melancholie nicht zu übertreffender Soundtrack … dazu ein erstklassiges Schauspielensemble erst genannt der Nebendarsteller: Vorstehend Vivian Pickles … dann der Hauptdarsteller: Ein einmaliger But Cort, der nie wieder eine Rolle wie diese spielen sollte und last but ganz sicher nicht least, einer schier unglaublichen Ruth Gordon die sich mit dieser Rolle ein, durch Menschengewalthand, nicht zerstörbares Denkmal gesetzt hat.

Ich kann und darf den Film nicht immer und vor allem nicht nur so sehen. Heute war wohl die richtige Stimmung und die richtige Umgebung, deswegen wirkt er noch Stunden und intensiver nach als sonst.
Der für mich traurigste, aber eben ganz sicher auch schönste Film aller Zeiten:

Harold&Maude

Das M (erkennt auch Chance in der Melancholie)

Das M kann auch nur Fähnchen

Mai 3rd, 2010

Mein liewa Va,

du bist dann doch leider nicht der Erste, der satirisch auf die Idee kam, den Fähnchen-Gag politischen Gänglern um die Ohren zu hauen:

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Das gerade die Werbung einer Bank (wenn auch unbewusst) eine Steilvorlage gegen die FDP liefert, beweisst doch nur, das es also doch vorkommen kann das die eine Krähe der Anderen ein Auge aushackt.

Das M

Das M begibt sich auf die Gleise

April 30th, 2010

Tracks – das wohl einzige Magazin zur Popkultur, dass dem ehemals geneigten, mittlerweile gewandelten, wie gegenwärtig schwer ergrauten “WahWah”-Zuschauer (wie mir) noch in der Lage ist den Begriff der Popkultur hör-, seh- und erlebbar zu machen.

Da habe ich und da schnappe ich immernoch Neues auf. Und weil nicht alles Neue pauschal immer gleich Gut ist (wie der gegenwärtigen Stern der Castingshows und der daraus resultierenden Produkte, dem untergehenden Stern der Boybands oder dem verblichenen Stern der Tekkno-Bewegung) und ich sowieso viel zu alt bin um immer gleich jeden Mist mitzumachen (Tattoos, Piercing, Sandalen, Heirat und Kinder) kriegt man da einfach nur einmal alle paar Wochen was geliefert über das man nachdenken kann ob man das nun mag oder nicht.

Tracks lieferte ganz ganz früh einen Bericht über die Scissor Sisters, die in der New Yorker Schwulen-Clubszene für bedeutend mehr aufsehen sorgten als das sie später, erst einmal medienverhurt, jede zweite, übergewichtige Singlefrau beim Saugen in ihrer 70 m²-Singlewohnung durch ein gute-Laune-Ständchen von der Tatsache ablenkten das übergewichtigen Single-Frauen einfach keiner ficken will. (Stichwort: Hornhaut!)  Tracks hatte auch früh einen Beitrag zu einer gewissen Kate Nash in deren Cockney-Akzent und der Tatsache das sie so unkonventionell High-Heels trägt, ich mich ein bisschen verknallt hatte (Ich: Übergewichtig, beim saugen in meiner nur 50 m² Wohnung. Auf ein fröhliches Lied hoffend das mich von der Tatsache ablenkt … einfach traurig).

Lange bevor also die Hundehirne von 1live und Co auf die Idee kamen Kate Nash – Foundations.mp3 in ihre heavy Rotation zu packen, beschallte ich meinen guten Freund Hermann bei jedem Besuch mit dem Album Made of Bricks (Aktueller Nachfolger My best Friend is you. Würdig.) das ich fürchten musste das er, wenn er hier von mir in seinem Jettilac wegfuhr, sich Clearsight auf einem erhöten Punkt verschafft und mit einem M-40A3-Präzisionsgewehr willkührlich Köpfe in rote Dampf-Wolken verwandelt. Ist nie geschehen. Ich hätte eine gewisse Mittäterschaft gestehen müssen.

Einige Sendungen später geben sich sowas wie Pet Conspiracy (die spinnen, die Chinesen), The Qemist (Brighton breaks beat!) und Exit Calm als Neuzugänge in meiner Medienbibliothek die Ehre. Und ich bin froh, das ich nicht das neue RAMS+TEIN-Album hören muss. Sondern, z.b. ebenfalls durch einen Tracks-Beitrag an die wundervolle Kollaboration Malaria! vs. Chicks on Speed erinnert wurde: Kaltes … klares … Wasser!

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Das M

Das M schaut eine romantische Komödie

April 15th, 2010

Als Zyniker will man nicht gerade gerne mit dem Genre der romantischen Komödie auf dem Schulhof gesehen werden. Bei ihr ist’s immer lustig, nur ein ganz wenig traurig und am Ende wird alles immer Gut. Da wurden mir schon zu früh zu viele Molly Ringwalds, zu viele Richard Geres, zu viele Meg Ryans, zu viele Julia Roberts … und als Gipfel der Wixerei, zu viele Hugh Grants in all zu berechenbaren Plots (inklusive des, wie mit einem Cassandra Complex, vorhersehbaren Happy Endings) vorgesetzt.

Da setzte schnell Lethargie ein.

Und der erste Kick durch Harold&Maude sollte sich, wenn, nur äusserst selten z.B. bei Eternal Sunshine of the Spotless Mind wiederholen. Aber so schön wie bei Harold&Maude sollte es nie wieder sein. Nie wieder!

Nein, nach zu vielen Entäuschungen beschlossen das Genre der romantischen Komödie und ich früh getrennte Wege zu gehen.

Um so erhellender wenn dann ein hübscher, unkapriziöser Film daher kommt. Unkompliziert, charmant und dramaturgisch originell. Nicht die große Liebe aber etwas mit dem man die Zeit geniesst. Ich war gleich verknallt:

(500) Days of Summer

Das M (mochte auch gleich den Soundtrack)

Das M demonstriert

April 11th, 2010

Den Älteren mag die Magie der Demos des C64 (inklusive SID) oder des Amigas noch fast spürbar auf der Zunge liegen. Demos gibt es immernoch, aber es brauchte wohl gut 25 Jahre bis das ganze wirklich zur breit, konsumierbaren Kunstform weiterentwickelt wurde.

Vor Monaten wurde mir das Video gezeigt (und auch gestattet hier zu posten, fiel aber dem ZUNIXKOMMEN zum Opfer) und bis heute lässt es mich beim Betrachten mit offenen Mund dasitzen. Beeindruckend.

Das M

April 10th, 2010

Jogi Löw

Darf in keinem Gorillaz-Clip fehlen: Jogi Löw!

April 9th, 2010

Malcolm McLaren

Quelle: www.malcolmmclaren.com

Glaub ich nicht.