Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos
und Materialien:

Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Das M entdeckt eine neue, sexuelle Leidenschaft

Montag, September 6th, 2010

Yellow Cab

Ich konnte einfach nicht aufhören zu grinsen, als dieses wundervolle Stück Automobiltechnik Samstagabend vor meiner Haustür stand um mich zu einem Barbesuch abzuholen.
Nach Anlassen des Motors spielte der V8 eine postmoderne Symphonie aus pumpendem Metall und fossilem Brennstoff auf der Klaviatur des 5 Liter-Hubraums und als der Steuermann dieses Schiffes (Der Begriff Auto kann ab heute nur noch für das Spielzeug gelten, was Europäer und Japaner bauen) auf meiner Strasse, Zone: 30, das Gaspedal zu 2/3 durchdrückte, war es als hätte unser Yellow Cab wütenden Sex mit dem Asphalt unter uns.

Und so hatte ich meine erste objektophile Erfahrung.

Bildquelle & “Cabbie” des Abends: exdirk

Das M

Das M bemerkt Auflösungserscheinungen

Dienstag, August 31st, 2010

Nach der Sommertournee ist Schluss mit Reamonn: Sänger Rea Garvey möchte in Zukunft lieber Möbel restaurieren anstatt zu singen.

Nach sieben [...] Jahren ist es erst mal Aus mit Ich + Ich. Adel will auf Solopfaden wandeln, Annette widmet sich anderen Projekten.

yeah

Das M freut sich auf Dexter (S05)

Sonntag, August 22nd, 2010

Nachdem sich 6fu-Darsteller Michael C. Hall bei Dexter eine würdiges, neues Serienheim geschaffen hat und völlig zurecht Serie und Darsteller (singular wie plural) mit Preisen zugeschissen wurden, hiess es für mich, nach Staffel 4 (die, die Serie quasi selbst übertroffen hat) nach einem (im äussersten, wahrsten Sinne des Wortes brutalen Cliffhanger) … warten auf Staffel 5. *sigh*

Das nach dem, oben besagten Cliffhanger, Dexter Morgans Welt upsidedown ist, macht auch der wirklich gelungene Showtime-Teaser auf Staffel 5 klar:

Post Scriptum: Staffel 3 von Dexter wird erst 2011 im deutschen TV, im üblichen Wochentakt und unterbrochen durch Werbeblöcke, ausgestrahlt. Eine Vorstellung die ich persöhnlich gruseliger finde als die Figur des, in Serie mordenden, Dexter Morgans. Ja fast noch gruseliger als die Vorstellung einer Beziehung in der man blindlinks Intelligenz, Würde und Zurechnungsfähig wegwirft für Samstagabende wo “was schönes gekocht wird” und einem dann subtil aufgetischt wird, das die Beteiligten über inkompatible Schlafzeiten und Alkoholkonsum in bester wir-müssen-reden-Tradition reden müssen. *schauder*

Dann doch lieber Dexter!

Das M

Das M weiss wo die wilden Kerle wohnen

Freitag, August 13th, 2010

Where the Wild Things are

Unfassbar guter (Kinder-)Film: Where the Wild Things are

Ließ mich heute Nacht erkennen, dass das (nicht zuletzt von mir) viel beschworene Kind im Manne auch die Verlustängste eines Kindes dem vermeindlichen Manne vererbt.

Das M

Das M in einem Zustand von Angst

Mittwoch, August 4th, 2010

Vor cirka 2 1/2 Jahren fielen zwei Gewichte in die gleiche Waagschale. Ich wurde von der Frau verlassen die ich so sehr liebte und ich wurde arbeitslos. Obwohl Arbeit- und Liebesgeber sicher heute beides unter Eid bestreiten würden, gab ich dennoch für beide alles. Und deren Entzug, entzog mir schlichtweg den Teppich samt Boden unter den Füssen. Schlussendlich nicht deren Schuld, aber ich wurde in den Jahren danach pathologisch krank. Leide seid der Zeit danach unter anderem unter Depressionen (und wie das für Depressive ist, sage ich, “ach, und wenn schon …”) und ebenfalls unter anderem unter Angstzuständen. Massiv mittlerweile seid einem Jahr. Ein Jahr mit Angstzuständen ist ein lange Jahr. Ein furchtbar langes Jahr. Wie 7 Hundejahre. Angstzuständen lassen einen nämlich nicht schlafen also hat man nicht nur den Tag während einem der Verstand einem die dollsten worst-cases ausmalt und vorführen zu vermag, sondern noch die schlaflosen Nächte (als Zugabe) obendrauf. Was mir da mein Verstand gerne einbrockte war ich oft einfach nicht in der Lage auszulöffeln. Löffelte aber so gut ich konnte, gegen die heranbrechenden, gebrockten Fluten an. Auch zur Liebe meiner letzten Liebe. Konnte ich leider nicht so gut machen, um weiter geliebt zu werden. Also weiter Angstzustände, jede Nacht. Allein. Jede Nacht jemand der die Treppen hochkommt und mich “abholt” oder jeder Briefumschlag der das Ende meines Lebens oder Elfenbeinturmes bedeutet. Jeder Tag die Angst weniger wert zu sein. Keine Freunde, keine Rechte, keine Freude. Jede Tag die Erkenntnis das verlassen des Hauses so lange vor sich herzuschieben bis es garnicht anders geht, weil da draussen das Leben ist, und das Leben ist … leider keine Hure.

Nicht Erkenntnisse eines Monats, nicht einer Woche. Nichtmal einer Nacht. Sondern Gedankentum von weniger als 5 Minuten. In jeder Nacht brach ob der Angstzustände, ausgemalt von mir, mein Leben vielmals zusammen. Nicht bewegen, sag nichts … falsches, öffne keine Post, atme nicht … einfach nicht bewegen. Dann passiert dir auch nichts.

Macht man sowas lange genug mit, gewöhnt man sich dran. Der Mensch aka Homo S@piens ist die anpassungsfähigste Spezies dieses Planeten. Und selbst, ich gewöhnte mich an alles. Sie war mit Mir so viel. Wir waren so eine grossartige Summe. Und wollten soviel sein, vor allem für immer. Ich musste mit Ihr vor weit weniger Angst haben. Alleinsein-Angst zum Beispiel. Danach hatte ich so unglaublich viel Alleinsein-Angst das ich dachte … achte nichtmehr auf dich.

Ich war auch wirklich versucht wegen Ihr nichtmehr auf mich so aufzupassen, wie es meine Obachtpflicht verlangen würde. Gab mich bereitwillig jeder Nacht den Angstzuständen … und ehrlich gesagt damit verbunden auch dem Alkohol hin. Ich dachte Sie sei wichtig für mein Leben, und mein Überleben, ich dachte doch wirklich Sie wäre die Lösung, die Antwort und the Cure… bis:

03/08/2010 – 16:44CET, Anruf der Mutter: “Der Papa hatte gerade einen Schlaganfall!

… und das Leben ändert sich grundauf!

Das M (hat Angst! Und das ist kein Zustand!)

Das M zitiert … The Tron Guy

Donnerstag, Juli 22nd, 2010

Twitter. That what girls doing. Then they become women. Maybe we have “Nagger” next.

- Jay “The Tron Guy” Maynard

Das M: WASSUP?

Mittwoch, Juli 14th, 2010

Damals, havin’ a Bud …

YouTube Preview Image

… dann, jiddisch …

YouTube Preview Image

… und 8 Jahre später.

YouTube Preview Image

Change. True … True?

Das M riots in NRW

Freitag, Juni 25th, 2010

Nordrhein-Westfalen, ohne Regierung …

Kyrgyzstan

Kirgisistan, ohne Regierung …

NRW

Huch, jetzt habe ich als fetter, satter Westeuropäer sogar die Nach-, und Lässigkeit das Bildmaterial zu vertauschen. Ich bin unmöglich und kann mich selbst nicht ausstehen. Soviel zu mir, aber die Frage die die beiden Bilder nebeneinander stellen, bleibt: Sind wir als Westeuropäer einfach zu satt? Zu fett? Bevor die überschlauen Freizeit-Politologen “Veto” flöten; Nein, ich weiß das beide Länder über kommissarische Regierungen verfügen. Aber in meiner Strasse brannte noch kein Auto, noch sind mir Berichte bekannt das irgendwo anders in NRW Autos von wütenden Demonstranten angezündet wurden. Vielmehr sehe ich eine Frau die am Ende ihres politischen Schaffens (und am Anfang ihrer Wechseljahre) sich nun so kurz vor der “Endlösung” wähnt, dass sie mit aller ihr zur Verfügung stehenden Macht ihr Ziel, Ministerpräsidentin zu werden, durchdrücken will.
Koste es, was es wolle. Und sei es auch eine Regierung oder die Würde ihres Auftrags des Volkes dies zu vertreten.

Machterhalt ist alles, Kollateralschäden sind nichts. Koste es, was es wolle.

An dieser Stelle, und das Orchester spiele doch vorher bitte zu einen kurzen Tusch auf -danke- rotten sich besagte Freizeit-Politologen unisono mit der zweiten Garde, am Tresen sitzender, lokaler Kommunalpolitiker und einiger zufällig anwesender, betrunkener Fussballfans zusammen und erklären mir ungefragt das das, also genau das was ich da oben anklage doch genau das sei, was ich ja bei der letzten Wahl gewählt habe. Ich staune, weil … stimmt gar nicht. Habe ich nämlich gar nicht gewählt. Hätte es bei Wahlen auf Landes- oder Bundesebene ein Kästchen gegeben für “eine stabile Regierung, die uns besonnen durch die schlimmste Finanzkrise seid 80 Jahren führt, ohne dabei Vorteile für schützengräberische Scharmützel zum eigenen Machterhalt und Seilschaften” (also, im Parteijargon, um den hier mal in diesem deklarativen Ausnahmezustand zu berufen, da manche ja offensichtlich ohne Parteien, Vereine und damit verbundene Ämter und vor allem Abkürzungen nicht leben können: Die ESRDUBDDSFSAJFODVFSSZEMUS!) gäbe, hätte ich mein Kreuz mit Blut oder auch allen anderen, mir zu Verfügung stehenden Körperflüssigkeiten, gemacht. Und ich wäre damit nicht allein gewesen, in meinem Wahllokal wäre es zugegangen wie in einer Samenbank vor der The Prodigy eine Messe mit Acid-Mundkommunion zelebriert hätten. Stattdessen durften wir, die Wähler, zwischen Äpfel und Birnen wählen. (Deswegen habe ich Erdnüsse gewählt!) Äpfel und Birnen kamen durch Volkes Willen auch an die Macht, wie gehabt, aber Volkes Wille wurde sogleich Zeuge wie aus prall-roten Äpfeln und saftigen Birnen schnell rotten Food wurde. Früher dauerte die rotten Food-Erkenntnis noch gerne mal eine halbe Legislatur-Periode, heute ärgert man sich schon über seine, abgegebene(!) Stimme bei der Berichterstattung über die Koalitionsgespräche.

Was NRW angeht: Koste es was es wolle, mit aller Kraft voraus. Nur stehe ich nicht am Wegesrand und winke, zum Defilee, mit Fähnchen. Auch wenn NRW derzeit nur Fähnchen kann.

Das M

Gewidmet dem Bernd, dem grössten Fan dieses Blogs.
Ich hoffe soviel “M” versöhnt wieder mit dem vorschnellen, verwirrten “Schlußtrug”.

Das M im Worldcup-Fieber

Donnerstag, Juni 17th, 2010

Die erste Sensation!

Grace Jones

Grace Jones spielt für Frankreich!

Sonntag, Juni 13th, 2010

Sagen die Freunde (zurecht): “Du kannst jederzeit anrufen!

Sage ich (zurecht): “Morgens um Drei, um dann doch nichts sagen zu können, weil es im Kopf vor sich geht wie in einer Waschmaschine?

Sagen die Freunde (zurecht) erstmal garnichts wenig.

Sagt ein Aussenstehender/Diagnosefreier: “Dann leg dich doch hin und schlaf!

Sagt ein Anderer: “Lass doch mal die Sauferei sein!

… und eine entäuschte Ex johlt von hinten “DU SCHWEIN!” (nur die Eine dürfte das … zurecht!)

Sagen alle anderen: “Genau!

Versteht doch keiner (zurecht) wie es ist, Ich zu sein. Und das finde ich ungerecht!

Da ich mich derzeit wieder nicht besonders mag (zurecht), ziehe ich meinen Narratei-Hut vor All denen, die an mich glauben. Sei es im Gespräch an einer Ampel, bei einem Glas Wein, bei dem Film Once oder die neben mir einschlafen können weil ich ihren Fuss halte. Die Frau die einen täglichen Kontrollanruf braucht und der grosse Mann der einfach der grosse (zurecht) Mann ist.

Danke (zurecht)